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Als im Juli 1936 in Spanien reaktionäre Generäle gegen die aus den Wahlen vom 16. Februar siegreich hervorgegangene Volksfront-Regierung putschten, eilten tausende auslän­dische Freiwillige der bedrängten Republik zu Hilfe. Unter ihnen waren auch ca. 3.500 Männer und Frauen aus Deutschland, darunter nicht wenige aus dem Ruhrgebiet. Trotz aller Differenzen hatten sie ein gemeinsames Ziel: Den Kampf gegen die Bedrohung Europas durch den Faschismus und die Gefahr eines Weltkrieges. Erstmals wird mit diesem Buch versucht, den Biographien von jenen Arbeitern aus dem Ruhrgebiet nachzuspüren, die sich seinerzeit den Internationalen Brigaden anschlossen und sich am Kampf gegen den Faschismus in Spanien beteiligten. Gleichzeitig werden die damaligen Ereignisse in geraffter Form nachgezeichnet.

In dem Buch werden auch Auszüge aus Erinnerungsberichten der Bochumer Spanienkämpfer Giesbert Mietze (Seite 104-107) und Emil Sander (Seite 26-32) veröffentlicht.

Norbert Arndt, Dirk Jessen
DGB Geschichtswerkstatt Herne (Hg.):
Arbeiter aus Herne und Wanne-Eickel in den Internationalen Brigaden – Spanien-Krieg 1936-1939
10,00 €, 260 Seiten, zahlreiche Abbildungen.
ISBN 978-3-931999-23-0

Das antifaschistische Denkmal auf dem Kommunalfriedhof in Werne erinnert an die Spanienkämpfer Willi Grafenhain, A. Pawlowski und Bruno Preus aus Langendreer und Werne, die im spanischen Freiheitskampf gefallen sind.